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Warum greifen Sie manchmal lieber zur Schokolade als zu einem Müsliriegel? Lieber zur Praline als zur Karotte?
Zunächst einmal, weil der Zucker den Serotoninspiegel ansteigen lässt. Dieses körpereigene Hormon steuert beim Menschen den Gemütszustand, den Sexualtrieb, den Schlafrhythmus und die Körpertemperatur.
Der eigentliche Zauberstoff der Schokolade aber heißt Phenylethylamin. Es erhöht den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel. Unangenehme Gefühle lösen sich in Luft auf, Stress scheint bekämpft und frau/man ist aufgeweckter Eigenschaften einer Droge! Zudem erfährt Mann/ Frau einen regelrechten Geschmackssinnesrausch, denn Schokolade enthält ungefähr 500 Aromen 2,5-mal mehr als jedes andere Lebensmittel. Nicht nur die unbewussten Faktoren sondern auch die bewussten Sinneseindrücke begünstigen den Griff ins Süßigkeitenregal. Angenehm und weich, eben als "zarteste Versuchung", zergeht sie auf der Zunge - die Schmelztemperatur liegt knapp unter der Körpertemperatur, so muss sich der Körper nicht sonderlich anpassen wie z.B. bei kalten oder warmen Speisen.
Nun nimmt Schokolade unser ganzes Leben lang eine bestimmte Rolle ein: als beliebtes Mitbringsel, Belohnung für Kinder oder Trostpflaster bei schlechter Stimmung. Wenn man sich aber zu oft mit Schokolade belohnt oder tröstet, nimmt man zu, die Zähne und die Gesundheit überhaupt leiden. Es geht also darum, den kontrollierten Umgang mit Schokolade zu lernen, damit Übergewicht oder andere gesundheitliche Problem, wie erhöhter Cholesterinspiegel, Karies, Hautunreinheiten, Essstörungen etc. bekämpft werden.
Zu diesem Thema biete ich Einzelberatung an.
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